Dienstag, 21. Mai 2013

Make a Stamp!

Eigentlich war ich vorgestern ja noch gar nicht richtig durch mit dem Zeigen. Ich hab in meinem Badezimmer nämlich noch ein neues Schild aufgehängt, damit ich auch in jeder Lebenslage die Wanne finde. Nicht dass das an sich ein Problem wäre.......ich trage zum Glück keine Glasbausteinmaulwurfbrille, bin noch ganz gut auf zwei Beinen und wohne auch nicht in einem Schloss mit tausend Zimmern, in dem man den Überblick verlieren könnte. Ach aber es ist doch ganz hübsch so ein Schildchen und es macht sich doch auch so gut neben meiner badenden Muse ;-). Ist also quasi ein Schild für den ABSOLUTEN! Notfall. Wie auch immer der aussehen mag ;-D!

Ich wollte ja immer schonmal Riesenstempel machen. Richtig große Stempel. So wie die hier.




Ein wunderhübscher Pfeil.....der ist supereasy!....und der Schriftzug "Stop Here".....schon anspruchsvoller, weil in Spiegelschrift, aber pah!....meine cleveren Leser schockt sowas alles nicht! Macht ihr mit links!




Ich hab die Formen einfach aus Moosgummi ausgeschnitten und auf ein Stückholz geklebt und einfach mit Acrylfarbe und einem Pinsel angemalt. Das Stempeln geht dann ganz einfach. Wenn es ein wenig unperfekt ist, ist es gerade am Schönsten!




Das ist dann das Bild. Gestempelt auf eine vorher bunt grundierte Leinwand. 





Und schaut hier......so sieht´s dann an der Wand aus. 

Ach und wo ich das so seh........ich glaube ich muss meine Kamera mal zum Augenarzt schicken.......die Wand ist nicht blau! Dunkel Türkis!!! Stellt euch da einfach mal mental vor.......dann kommt das Bild noch besser ;-D!



Sonntag, 19. Mai 2013

Höckerchen!...... oder wie ich noch zum echten Mistkäfer werde

Ich hab es schon wieder getan.
Schon wieder.
JA! Und ich würde es immer wieder tun. Jawoll! Ist so toll ;-D!

Letzte Woche war ich  auf den letzten Drücker  zum Elternsprechtag von Kleini unterwegs, wie immer schrecklich leicht gehetzt, weil ich mal wieder die Uhr aus den Augen verloren hatte. Mein Weg auf 4 Rädern führte direkt an einem schönen alten Dorfbauernhaus in unserer Nähe vorbei, in dessen sperrangelweit göffneter Türe die Bewohnerin selbigen Hauses mit eine Nachbarin? Freundin? schnackend in der Sonne Dorfklatsch brainstormte. Total entspannt waren sie beide, die Wolken zogen, die Vöglein zwitscherten............bis ich auf die Bildfläche trat. Es muss für die Damen ein bisschen wie  die surreale Mischung zwischen Ausbruch aus Anstalt, Möbelkidnapping und einem Blitzbanküberfall gewirkt haben. Jedenfalls schauten sie so. Für mich war es ein ganz normaler Tag ;-)!

Zunächst fuhr ich nämlich an dem entzückenden kleinen Sperrmüllhäufchen neben dem Häuschen vorbei, da meine Augen überflüssiger Weise mit der Richtungssteurung des Autos bei  leicht überhöhter angepasster Geschwindigkeit beschäftigt waren. Somit erfassten meine Scanaugen das schon lange gesuchte Zielobjekt nur aus den Augenwinkeln, was quasi eine Vollbremsung zur Folge hatte und das Autochen mit einem brutal eingelegtem Rückwärtsgang gequält wurde. Aus Zeitmangel - ich erwähnte es schon oben - machte ich die spannende Erfahrung, dass man auch rückwärts bei Vollgas ein dolles Tempo drauf bekommt und sogar beim Bremsen mit den Reifen quietschen kann, was wiederum zu der Erfahrung führte, dass ältere Bewohner dieses Planeten ein solches Fahrverhalten verstörend finden. Nun ja.

Mit aufgerissener Autotüre und laufendem Motor rannte ich dann den Wagen mitten auf der Straße parkend rüber zu Omi´s Sperrmüllhäufchen und schrie und winkte schon im Laufen........"Den Hocker brauchen sie nicht mehr, gelllläääää?????" die Antwort gar nicht mehr abwartend "Viiiielen Daahhaaaannk!!" Weit aufgerisse Augen verfolgen mich und ich glaube ein Zucken im linken Arm gesehen zu haben, in dem sie ihr Telefon hielt. Ich denke ich bin knapp entkommen. Entführung geglückt!

Und jetzt isser M.E.I.N.E.R!!!!
♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥




Ein richtiger Omihocker....massive Eiche.....war wahrscheinlich mal so ein Blumenständerhocker.......bäähhh...... ;-)!

Ich hab ihn dann einfach angemalt......Ringelsocken angezogen, weiße Schühchen und die Haare blondiert.




Damit er nicht friert, gabs auch noch ein Mützchen aus Zpagetti-Garn. Lag eh noch im Keller rum. Im Bastelkramkeller des Grauens ;-D.....nur die ganz Unerschrockenen wagen sich da rein!




Das Höckerchen durfte dann in mein Badezimmer einziehen! Als Ablage für meine Zeitungen oder den Tee, den ich gemütlich während des Badens schlürfe. Glaubt ihr nicht?! Doch ehrlich! Ich wohne fast in meiner Wanne! Seit 25 Jahren geht das schon so (vorher hatte alles keinen Sinn ;-)))! Es besteht eine innige Freundschaft zwischen meiner Wanne und mir ;-)! Und hier sagen Bilder mehr als tausend Worte ♥!











Freitag, 17. Mai 2013

Salat mit Maracujadressing und gegrilltem Ziegenkäse

Ich bin ja eigentlich gar nicht so der Salatfreak, das wisst ihr ja, ich hab ja schon öfter mal davon erzählt. Langweilige Blattsalate mit sahnemäßigen Magenkrachersoßen in früher Jugend habens mir verleidet. ABER! Auch ich hab da inzwischen meinen Weg gefunden und hab da so ein paar Salätchen aufgetan, die wirklich klasse sind. So hat es mir zum Beispiel dieser kleine harmlose und mal eben so zwischendurch zuzubereitende Salat mit Maracujadressing und gegrilltem Ziegenkäse angetan. Ich wa sogar so faul, einen fertigen gemischten Salat aus der Tüte zu kaufen. Die Foodbloggerrige steinigt mich wahrscheinlich gleich (zu recht!). Dafür hat mein Mittagessen aber echt nur 5 Minuten gedauert......okay, ne 7......aber auf keinen Fall mehr und es war richtig lecker!!!




Also, wo fangen wir an? Zuerst kauft ihr einen schönen Ziegenkäse als Rolle und schneidet dickere Scheiben aus der Rolle. Wieviele bleibt eurem diätenten Gewissen überlassen. Bei mir waren es drei. Die Scheiben auf ein Backpapier belegtes Backblech legen, mit etwas Honig beträufeln und mit ein wenig gehacktem frischem Rosmarin bestreuen. Den Käse auf oberster Schiene in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen schieben und ein paar Minuten übergrillen, bis der Käse an der Oberfläche leicht braun wird.




Währenddessen das Maracujadressing zubereiten. Dazu das Fruchtfleisch aus 

4 Maracujas

 herauskratzen.......





 .........und durch ein Sieb streichen, dass nur noch die Kerne darin zurückbleiben. Den Saft  dann mit 

3 Eßl Walnussöl, 
2 Eßl hellen Balsamessig, 
1 Tl Feigensenf

mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Den Salat ( etwas bittere Sorten passen ziemlich gut.....ich hätte noch mehr Radichio vertragen können!) in einer hübschen Schüssel anrichten, das Dressing darüber geben und untermengen, dann  die angebräunten Ziegenkäsescheiben darauf geben und mit ein wenig frischem, knusprigem Brot sofort servieren. Ist das nicht mal ein Blitzmittagessen????



Mittwoch, 15. Mai 2013

Torta di Maccaroni

Schon mal eine Nudeltorte gegessen? Ich irgendwie nicht, deshalb bin ich wohl bei dem Bild dieser Torte in meinem neuen Mini- Kochbuch von Jody Vasallo, einer ziemlich bekannten Kochbuch- und Rezeptautorin, die viel mit den Großen der australischen Kochszene ( Donna Hay, Bill Granger) zusammengearbeitet hat, hängengeblieben. Sieht die nicht mal toll aus? Wow ;-)! Die musste ich sofort machen!




Zuerst den Ofen schon mal auf  180 Grad vorheizen und 400 gr Maccaroni ziemlich bissfest in Salzwasser garen. Abschütten und zur Seite stellen

 Nun bereitet man die Füllung zu. Hierfür eine Zwiebel in ein wenig Öl leicht anbräunen und dann 750 gr Hack halbhalb und 2 kleingehackte Knoblauchzehen dazu geben und weiter anbraten. Jetzt noch 100 gr gewürfelten Speck und 200 gr in Scheiben geschnittene Champinions untermischen. Zwei Thymianzweige in die Mischung geben und 125 ml Weißwein angießen. Alles etwas einköcheln lassen.




Zum Schluss 400 gr gehackte Dosentomaten und 100 gr Parmesan mit 60 gr Creme fraiche unter die Hackfleischmischung ziehen und alles auf Handwärme abkühlen lassen. Salzen, Pfeffern!




3 Eßl Basilikum hacken.......




.....und 9 (!, Kein Tippfehler! NEUN!) Eier aufschlagen und verquirlen. Eier und Basilikum zur Hackfleischmischung geben und mit dieser vermengen.




Jetzt nehmt ihr eine Springform 26 cm, buttert sie aus und legt zuerst den Boden und die Wände halbhoch mit den Nudeln HÜBSCH! aus.




Nun gebt ihr bis zur Hälfte schon mal etwas Hackfleischmischung hinein um die Nudeln am Rand zu stützen ;-). Ja und dann weiter nach oben bauen!





Wieder Nudeln an den Rand drücken und den Rest der Füllung in die Form geben.





Die Nudeltorte dann im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde backen.




Den Kuchen nach dem Backen kurz stehen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.  Wer anfangs nicht gut eingefettet hat oder eine besch......eidene Form hat (ich habe sie jetzt in die ewigen Jagdgründe geschickt, ätsch!, das hat se nu davon!), der hat jetzt Schwierigkeiten.......zu sehen im hinteren Bereich meiner Torte. Ich hab das dann mal weggedreht ;-D........




Das mit dem Tortenstück rausschneiden hat dann wirklich erstaunlich gut geklappt. Da lob ich mir mein superscharfes, langes Messer!




Schick sone Nudeltorte, oder? ;-D





Montag, 13. Mai 2013

Mann.....was für Stöckchen!

Ihr wisst ja....ich komm immer in den beklopptesten Momenten auf die irrsten Gedanken. So war das auch mal wieder bei dieser Idee. Ich war im Wald unterwegs und suchte mit Heidi und Ü 1.0 Geocachingverstecke für den Geburtstag von Heidi´s jüngerem Sohn, als ich so per Zufall und ganz ohne Hintergedanken im Unterholz diesen locker herumliegenden, wunderschön gerade gewachsenen Stock? Ast? Stamm????? fand. Heidi und Ü 1.0 dachten schon, ich wäre in eine Bärenfalle oder sowas getappt ;-D......denn auf einmal war ich bei unserer Geocachingsuche weg.......klar......ich war ja auch mit meinem Stöckchen auf dem Weg zum Auto und hatte in meiner Freude über den Fund ganz vergessen Bescheid zu sagen. Aber wir haben uns ja wieder gefunden ;-). Wiedersehen kann so schön sein! Haha.




Ich könnt ja jetzt wieder mit der ewiggleichen Geschichte von der Prinzessin, die komische Sachen rettet anfangen........aber nein.....ich weiß, es gibt keine vernünftige Erklärung für meinen Schleppmichnachhausewahn. Macht aber glücklich ;-D, glaubt´s mir!





Ich hab das gute Stöckchen.....ich nenn das Ding jetzt einfach mal so......zuerst ein wenig abgeschliffen. Zum Glück wars ein ziemlich weiches Holz, das ging total easy. Ich hab in der Garage seit einem Jahr noch ein anderes "Projekt" liegen......ich sag nur Akazie!.....ist dann zwar gemacht für die Ewigkeit, ich hab mir aber daran auch schon den Arm samt mehrerer Bandschleifer durch und weggorgelt. Mal schaun, wenn ich gut bin, bekommt ihr´s noch dieses Jahr zu sehen.




Nach dem Abschleifen, hab ich einfach mit weißem Acryllack, der ja die charmante Eigenschaft hat nicht zu stinken, einfach lustig drauflos gemalt.......irgendwelche Muster.......um dann danach......




.......mit dem Edding noch weitere Muster drauf zu malen.




Jetzt haben wir quasi einen Marterpfal. Aber nur für kleine Indianer........aber die wohnen hier ja zum Glück nicht!




ODER????? ;-DDDD





Lässig an die Wand neben dem Kamin gelehnt, sieht das schon schwer lässig aus.......hey......Chicas......come for a drink to my Marterpfahl! ;-D




Samstag, 11. Mai 2013

Blitz-Gnocchi im Tomatenbett mit Pesto

Da hab ich doch letztens wieder was Dolles entdeckt. All die seit Jahren schon bloggenden Superfoodblogger gähnen jetzt wahrscheinlich gelangweilt und klappern mit den Augenliedern, für mich als alten Gnocchi-Liebhaber war es aber D.I.E. E.N.T.D.E.C.K.U.N.G überhaupt:

Blitzgnocchi!

Kein Stress mit Kartoffelkochen, stundenlangem werkeln in der Küche und all dem Zauber! Hier wird nur einmal kurz gerührt, gerollt und geschnitten, fertig. Das kann man so auch durchaus mal für die Jungs zum Mittagessen machen! Mal eben so! Das Rezept ist übrigens von deliciousdays.




Vorneweg hatte ich schon mal eine Tomatensauce ohne Fleisch gekocht. Die kann man wunderbar auf Vorrat kochen und einfrieren, was ich immer ausgiebigst mache, denn sie hat hier einen reißenden Absatz. Klar ;-).....der Hauptteil der Bewohner dieses Hauses ist unter 15.........wobei auch die Bewohner über 15 der Sauce nicht abgeneigt sind.

Für die Sauce

1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
5 Möhren und
3 Stangen Staudensellerie

klein hacken und in einem großen Topf mit einer großzügigen Portion Olivenöl andünsten. Dann

2 Liter stückige Tomaten
1 Glas Hühner-Brühe
1/2 Glas Portwein (optional) und
3 Nelken

dazu geben und alles 2 Stunden köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich hatte etwas für meinen Geschmack etwas zuwenig Olivenöl daran gegeben, deshalb seht ihr auf dem unten stehenden Bild noch meinen Nachzüglerschuss.




Für die Gnocchi benötigt ihr ( 5 Personen)

500 gr abgetropften Ricotta
2 Eigelb
30 gr Parmesan
80 gr Mehl und
1/2 Tl Salz




Ricotta, Eigelb, Salz  und Parmesan gut miteinander verrühren, dann das Mehl dazu geben und eine ziemlich lockeren Teig herstellen. Nicht wundern, das gehört so! Diesen Teig dann mit ordentlich bemehlten Händen und Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und in kleine Gnocchi schneiden.




Wer es total original möchte, zieht mit einer Gabel noch das bekannte Streifenmuster über die einzelnen Gnocchi. War ich heute aber mal viel zu faul zu........;-D........ich mag die durchaus auch ohne Streifen.....gar kein Problem für mich!




Dann habe ich im Mixer noch schnell ein Pesto aufgequirlt. Das geht ja sowas von schnell......einkaufen dauert länger.

40 gr geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
15 gr frisches Basilikum
20 gr Parmesan
100 ml mildes Olivenöl

einfach in den Mixer geben, anschalten, fertig. Vielleicht noch mit etwas Salz abschmecken.




Die Gnocchi zum garen in kochendes Salzwasser geben ( nicht zuviel auf einmal, sonst habt ihr einen großen Klumpen!), warten bis sie oben aufschwimmen und dann am besten mit einer Kelle herausheben. Auf der heißen Tomatensoße anrichten, etwas Pesto darüber geben, vielleicht noch ein paar Pinienkerne darüber geben..........ran an die Gabel ;-D!





Donnerstag, 9. Mai 2013

Mama´s Nudelauflauf

Heute machen wir einen kleinen Ausflug in die Zeit VOR der Farbfotografie. Zumindest mal kurz. Heute erfahren wir auch, warum Foodbloggerei eine Erfindung der Neuzeit ist und zu Zeiten von Charly C geradezu undenkbar gewesen wäre. Wieso? Lest:

Ich habe letztens gedacht, dass ich eine ganz schrecklich fortschrittliche und coole Mutter bin, die ihre Kinder begeistert fördert, um ihnen auch das letzte Fünkchen Talent der hintersten Gehirnwindung zugänglich zu machen als ich Kleini das Fotografieren mit meiner Kamera zeigte. HA! Könnt ja sein, dass in ihm ein kleiner NewtonTestinoLeibovitz schlummert....?......na könnt ja sein!? Jedenfalls war ich so locker, dass ich ihn ein wenig mit dem Ding rumspielen ließ.....knips hier, knips da... ach guck mal Mama, da an dem Knopf passiert ja das....ach hihi guck mal hier.....ihr wisst schon. Wir erhielten äußerst kreative Detailansichten und wirklich extrem künstlerische Portraits von unserer Meersau und von Günther. ;-D

Bei meinem nächstem Einsatz im Dienste der virtuellen Foodiwelt kam es dann zu einem kleinen Zwischenfall. Ich knipste beim Kochen wie immer so lustig vor mich hin als Kleini dazu kam und auch mal ein paar Fotos schießen wollte, was ich ihm.....wir erinnern uns: NewtonTestinoLeibovitz!.....auch erlaubte. Das Kreischen meinerseits war bei der Bearbeitung der Fotos dann allerdings groß, als ich feststellen musste, dass Kleini ........hoch künstlerisch!.....den schwarz-weiß Modus immer wieder zwischen durch EIN und nicht wieder AUS geschaltet hatte. Einmal mehr wurde mir dann bei den Aufnahmen klar, wie wichtig doch Farbe ist! Zumindest bei Foodfotos.

NA? Appetit auf sowas? Rein ausstrahlungsmäßig hat mein heiß geliebter Nudelauflauf  so den Charme eines alten Spüllappens.




Aber uff! Zum Glück waren dann doch noch zwei, drei Fotos farbig.......sieht ja direkt besser aus hier, was? So bleibt euch dieser köstliche, schlichte Nudelauflauf nicht vorenthalten!




 Im Rahmen der PAMK-Aktion "Kindheitserinnerungen" hatte ich nämlich mit meiner Mutter in den Untiefen meiner kindlichen kulinarischen Erlebnisse gekramt und neben Hasenrücken, Hühnchen mit Chips, Hühnerfrikassee, überbackenen Bohnen und Blumenkohl mit Bröseln diesen Nudelauflauf aus meinen Erinnerungen hervorgewühlt. Ein Nudelauflauf, so wie ihn wahrscheinlich viele von euch kennen werden, einfach klassisch gut.
Na und da ich ja ein experimentierfreudiger Mensch bin, habe ich nicht einfach das Rezept meiner Mutter genommen, sondern einfach mal im Netz gegoogelt, was man denn da noch dran verändern kann, ohne direkt ein ganz anderes Gericht zu erhalten. Herausgekommen ist dann der nachfolgende Auflauf, der auch wirklich noch einen Ticken spannender als die Ursprungsversion meiner Kindheit ist.




Zuerst ein paar Maccaroni kochen......bitte ziemlich al dente! Sonst werden sie nachher matschig! Die Nudeln dann in eine Auflaufform geben und den Ofen schon mal auf 200 Grad vorheizen.

Nun 3 Eßl Butter in einem Topf zerlassen, 3 Eßl Mehl dazu geben und alles gut miteinander vermengen. 1 Eßl Dijonsenf einrühren und nach und nach 750 ml Vollmilch portionsweise angießen und immer gut mit einem Schneebesen einrühren bis eine gleichmäßige, cremige Soße entstanden ist. Aufpassen mit der Hitze, immer wieder den Topf vom Herd nehmen, die Soße brennt schnell an! Dann eine ganz klein geschnittene kleine Zwiebel und ein Lorbeerblatt in die Soße geben und 15 Minuten leicht einköcheln lassen. Das Lorbeerblatt wieder herausfischen, 100 gr Parmesan und 60 gr Emmentaler in die Soße geben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und solange rühren, bis der Käse sich ausgelöst hat.

Die Soße dann über die Maccaroni geben ( wer möchte kann auch noch klein geschnittenen Schinken unter die Nudeln mengen) und mit weiteren 60 gr Emmentaler bestreuen.




Den Nudelauflauf dann 30 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen bis der Käse goldbraun ist. Sofort heiß servieren!