Dienstag, 9. Februar 2016

Geburtstagsflaschenpost und wie vom kleinsten Herrn gewünscht: Himbeeren und weiße Schokocreme! Birthdaycake für Ü 3.0!

Liebe Leser! Habt ihr mir nicht irgendwann mal ewige Treue geschworen ;-D??? Erinnert ihr euch etwa nicht? In einer dunklen Nacht bei einem Gläschen Wasweißichwas oder so? Konspirativ. Wie jetzt, nein? Na bitte ich hoffe aber doch, denn heute muss ich eure Lesernerven mit dem gefühlt 85636 Himbeerkuchen strapazieren. Und nicht dass mir hier einer wegklickt oder so! EWISCHE TRÄUE MÄDELS, NE?!

Okeokeeeee....ich erzähle auch noch ein klitzekleinwenig von der Übernachtungsparty, die die Tage Haus und Hof der Familie Ü rockte. Na und ich erzähl euch auch noch was von unserer großartigen Flaschenpost. Hoha! Wartet ab.

Aber jetzt erstmal zum 2643drölfigsten Himbeerkuchen. Und ihr müßt das mal so sehen. Ich arme Wurst hab hier ja nicht die Wahl. Also hier zuhause. Was auf den Tisch kommt. Schon gar nicht am Geburtstag. Und wie das mit allergrößten, schrecklichsten Vorlieben eben so ist, die wird man über die Jahre nicht los. Nicht in 10 Jahren.  Vielleicht auch niemals. Also stellt euch schon mal mental drauf ein, im Januar gibts jetzt die nächsten 50 Jahre immer einen Himbeerkuchen. Wahrscheinlich bin ich dann in 50 Jahren der Blog mit den meisten geposteten Himbeerkuchenrezepten in dieser Galaxis....hahahaha. Also dann liebe Freunde der kleinen, roten Früchtchen, lieber nationaler und gerne auch internationaler Verband zur Verlobhudelung der Himbeeren im Allgemeinen oder auch im Speziellen....ihr seid hier GENAU RICHTIG. Und alle anderen: Wir müssen da jetzt gemeinsam durch! So isses.

Dann seht mal her. Das ist die diesjährige Leidernichtschlankmachversion von Himbeerkuchen für den kleinsten Ü. Er hat sich wie immer ein Loch in den Bauch, die Mutter sich darüber wiederum kringelich gefreut und hat direkt ein unfassbar riesiges Stück Torte verspeist. Wo der sich das hinklemmt weiß keiner, mopsig ist er ja kein bisschen. Diesen jugendlichen Intensivverbrennungsmodus wünscht sich unsereins im fortgeschrittenen Alter mit tränenden Augen wieder zurück. Aber laßt uns nicht rumheulen Mädels.......genießen wir jetzt schonungslos diesen traumhaft göttlichen Kuchen......Sommer ist erst in 5 Monaten......oder so ;-S. Irgendwann.......äh.....





Zubereitung:

Vorneweg:
Ich habe den Cake in einer 18 cm Form gebacken, weil ich ihn klein und hoch haben wollte. Ihr könnt ihn aber auch in einer flachern Tarteform backen! Im letzteren Fall müsst ihr allerdings den kompletten Teig für die Form nehmen und keine Sterne ausstechen, das reicht sonst nicht.

1. Zuerst den Mürbeteig herstellen. Dazu alle unten aufgelisteten Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und den Teig in zwei Portionen teilen.

2. Die eine Hälfte des Teiges in eine Kuchenform einpassen und einen etwa 3 cm hohen Rand formen.






3. Die andere Hälfte des Teiges ausrollen und kleine Sterne daraus ausstechen.

4. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Kekse darin 15-20 Minuten, den Boden etwa 25-30 Minuten backen. Alles abkühlen lassen.

5. Nun die Himbeerfüllung herstellen. Dazu die Himbeeren (TK reicht!), Zucker, Zitronensaft und die Speisestärke in einem Topf kurz auf kochen lassen, bis sich alles gut miteinander vermischt hat und eine cremige Masse entstanden ist. Die Himbeerfüllung jetzt auf den kalten Mürbeteigboden in der Form geben und mindestens eine halbe Stunde abkühlen lassen.




6. Jetzt macht ihr die  weiße Schokoladen-Mascaponecreme. Hierfür die weiße Schokolade fein hacken und sie zusammen mit der Butter und der Creme Fraiche in einem Topf leicht aufkochen und sich alles miteinander verbinden lassen. Erst dann die Mascapone einrühren und gut unterziehen.

7. Die Creme dann auf die Himbeerfüllung in der Kuchenform geben und alles mindestens 5 Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.






8.  Am nächsten Tag den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und die Sternchenkekse einfach auf den weißen Cremerand drücken. Das hält super! Ihr braucht keine zusätzlichen Befestigungstricks!

9. Ganz zum Schluss kommen noch die Himbeeren hübsch arrangiert als Topping oben auf die weiße Creme. Schaut mal bitte, was für Monster ich im Supermarkt nur gefunden habe! Ich dachte zuerst, das seien Erdbeeren ;-DDD......Hilfe! Wahrscheinlich allerschrecklichste Genmutanten aus Spanien. Aber was soll ich machen! Das Kind wollte halt nen Himbeerkuchen! Wenn mir bald ein dritter Arm, oder vier oder fünf, oder grüne Haare oder ein Ohr am Bein oder sowas wächst, wisster Bescheid. Call me Mutantenkrake. Irgendwie hab ich jetzt Angst ;-D.






Na aber jetzt zur Übernachtungsparty. Ein harter Schwenk ich weiß. Literarischschriftstellerisch  wahrscheinlich eine Vollkathastrophe, aber ihr kennst das ja von mir und seht das locker.
Und ihr seht mich total entspannt, weil....war voll easy! Die Kids waren super pflegeleicht und ab 2 Uhr hörte ich nicht mehr viel. Hm. Mag dran gelegen haben, dass sie einfach nur voll ruhig waren und früh eingeschlafen sind (wers glaubt ;-D).....oder daran, dass sie sich halb zu Tode gedaddelt haben an ihren Handys, Ipads, Wasweißichwaskisten (Jaja schreit nur wie unpädagogisch ich bin, ich fands okay für ne Geburtstagsparty und die Zeitspanne zwischen 22.00  und 7.00 Uhr morgens......ich hatte das auch schon OHNE Handys und dergleichen mit nonstop Gebrüll wie im Affenhaus. Da frag ich euch: Was ist schlimmer?)....oder lag es möglicherweise daran, dass mich übelster Weise genau an diesem Wochenende und genau an diesem Abend verschärft eine Monstererkältung niederrang, die mich gliederschmerzenundschnupfengebeutelt komatös schlafen ließ? Ich weiß es nicht. Aber ist auch egal, weil.......WAR GUT ;-D! Yeah!




Zuerst waren wir mit den Jungs im Kino. Mit Popcorn und all dem Schnickkischnacki. Ein mittelmäßiger Film "Daddy´s home", aber die Jungs fandens super. Das ist das Wichtigste.

Dann gings zum Burger futtern nach Hause. 2 kg Fleisch waren da gar kein Problem. Unfassbar. Obwohl das verglichen mit dem letzten Geburtstag des mittleren Ü´s ein Witz war. Da hab ich der pubertierenden Meute die doppelte Menge zum Fraß vorgeworfen. Okay und es waren 10 Jungs. Naja und hier hatten die Herrn und die Dame ja auch schon im Kino 2 Stunden vorher ordentlich Popcorn....ja. Aber ist das nicht völlig irre?




Nach dem Burgerfuttern, als erstmal eine gewisse verfressene Ruhe einkehrte, hab ich die Jungs an eine von mir vorbereitete Flaschenpost gesetzt. Jeder bekam diesen Zettel hier unten und mußte sich und die Geburtstagsmeute mal kurz malen. Nicht künstlerisch anspruchsvoll, aber so, dass ein potentieller Finder sich animiert fühlt, die Post an uns zurückzuschicken. Das war schon lustig ;-D!




Die Post wurde dann zusammengerollt und in leere, kleine Plasikflaschen gesteckt. In die Flaschen kamen noch jeweils 2 von diesen Neonknicklichtern, die im Dunkeln leuchten, damit man die Flasche im Dunkeln auch ein wenig verfolgen kann, wenn sie im Wasser treibt. Ja und dann gings raus. Da wir ziemlich direkt am Rheinufer wohnen, war es kein wahnsinnig langer Spaziergang, aber Nachtspaziergänge sind immer toll. Auch kurze. Besonders mit Taschenlampe. Als die Jungs und unser einziges Mädchen dann so im Halbdunkeln auf der Mole rumhüpften, war mir dann kurzzeitig doch mal etwas mulmig und urplötzlich waberten verschiedene, klitzekleine oder auch größere gruselige  Schreckensszenarien durch meinem Kopf. Im Geiste kraulte ich schon heroisch im 5 Grad kalten Wasser zwischen riesigen Frachtschiffen und Strudeln hinter einem  reingeplumpsten Kind her.....;-S......neinein. Die waren alle T.O.T.A.L zuverlässig und vorsichtig. Super Truppe halt. Jetzt sind wir alle gespannt, ob irgendein netter Mensch wohl eine unserer Flaschen findet und an uns zurückschickt. Ich und die Kids hoffen das und bin gespannt, welche wohl am weitesten kommt.





Also mit den Kids mache ohne Problem nochmal ne Übernachtungsparty!

Allerdickste Grüße an die Himbeer- aber auch die Nichthimbeerfraktion! Und alle alle mitlesenden Außerirdischen (von wegen der Mutantenhimbeeren, ne)! Vielleicht bin ich bald wie ihr! Ich wünsch euch was und habt nen tollen Tag!













Zutatenliste:

Mürbeteigboden:

200 gr Mehl
40 gr ungesüßtes Kakaopulver
80 gr Zucker
150 gr Butter
1 Msp gemahlene Vanille
Prise Salz

Himbeerfüllung:

300 gr Himbeeren
70 gr Zucker
Saft einer halben ausgepressten Zitrone
2 El Speisestärke

Weiße Schokoladen-Mascapone-Creme:

400 gr weiße Schokolade
200 gr Creme Fraiche
100 gr Butter
4 Eßl Mascapone

Topping:


Himbeeren zum Dekorieren




Montag, 1. Februar 2016

Washington D.C. Teil 2: Zu Besuch bei Obama und ein Haufen Kunst und Kultur

So, heute machen wir dann in Kultur, Kunst und Präsident. Wie ich schon im vorangegangenen Washington-Post über das Spacemuseum in Chantilly erwähnte, zeig ich euch heute mal, was wir denn so alles in Washingtoncity gesehen haben.

Das tolle an Washington - und das kann einem nach ein paar Wochen USA schon mal direkt völlig positiv auffallen - ist: Hier ist ja alles umsonst! Wie bitte? Also nicht alles natürlich. Aber zumindest schon mal die Museen und Sehenswürdigkeiten. Und wer einmal in den USA war, der weiß, dass man dort für jeden Mumpitz ratzfatz irre viel Geld los werden kann. Bei einer etwas dezent größeren Familie wie wir das sind, kann man da an der ein oder anderen Stelle schon mal grübeln, ob man sich nun auch noch das zwölfte Museum, den 13. Spectecular Sight oder die siebenunddrölfigste Wolkenkratzerbesteigung geben muss (Aber zu dem Thema noch mehr wenn ich euch von New York erzähle.). Hier in Washington ist das alles wie gesagt aber überhaupt kein Thema und ihr könnt einfach hemmungslos in sämtliche Museen reinlaufen (und auch direkt wieder rauslaufen, wenn ihrs öde findet! Der Gedanke ist manchmal schon entspannend ;-D!) und anschauen was ihr wollt.

Ein heißer Tip unserer Verwandtschaft war, sich fürs Sightseeing und den Citycruise Fahrräder zu mieten. Ja, das war ein heißer Tip. Aus welchen Gründen wir das nicht gemacht haben??? Keine Ahnung. Ich glaube wir waren einfach doof. Und haben pro Tag ungefähr 25 km zu Fuß abgerissen. Bei einer Sauhitze. Also überlegt euch das gut und nehmt euch den Rat der schlauen Verwandtschaft bitte zu Herzen.

Und noch ein Wort zur Orientierung in Washington D.C. (District of Columbia heißt das!).  Washington wurde von zwei Stadtplanern mit dem Ziel entworfen es einfach zu gestalten, was nur teilweise gelang. Für einen Fußgänger  mit kleinem Radius ist es einfach sich zurechtzufinden, da alles in geraden Linien verläuft (Buchstaben von Ost nach West, Zahlen von Nord nach Süd!), mit der Adressfindung für den Autofahrer hapert es aber manchmal, denn es gibt viele Adressen in unterschiedlichen Stadtteilen mehrfach. Aber das nur am Rande.





Wir starteten zunächst im "National Museum of the American Indian". Ehrlich gesagt fanden wir es aber etwas enttäuschend und hatten mehr erwartet. Man kann sich anhand originaler Kleidungsstücke, durch Video und Audiobeiträge sowie anderer Artefakte, wie Booten oder ähnlichem, einen Eindruck von der Lebensweise der indigenen Völker machen. Das Museum ist riesengroß, allerdings gefühlt nur höchstens zur Hälfte mit Ausstellungen gefüllt. Hm schade eigentlich. Indianer fand ich schon immer toll und wäre gerne tiefer in die Welt eingetaucht.







Dann spazierten wir ein wenig die Independance Av hinauf, liefen durch den Park und schlenderten zur Constitution Av, das gerade in der Renovierung befindliche Capitol immer im Auge. Und hospsasa, da fiel uns schon wieder ein Museum vor die Füße. Die National Gallery of Art. Nicht, dass wir unsere Urlaube immer in Museen und mit Bildung verbringen, nö, aber hier bietet sich das einfach an mal ein wenig hineinzuschauen. Wie ich ja schon sagte, nur kein Stress, ihr könnt ja jederzeit wieder rausgehen und habt nicht ein Heidengeld verplempert. Und da der große Sohn seit er Kunst LK in der Schule belegt hat ein begeistert von mir aufgenommenes, verstärktes Interesse an Kunst zeigt......ja. Also rein.






Die National Gallery of Art ist in zwei riesigen Gebäuden, East und West (alles in Washington ist riesig!), untergebracht und beherbergt eine monströse Kunstsammlung die vom Mittelalter bis in die Gegenwart reicht. Im West Building wird europäische Kunst des 19. Jhd, im East Building Kunst der Moderne mit Werken von z.B. Picasso, Matisse und Pollock gezeigt. Ein unterirdischer Tunnel mit einem großartigen Wasserfall verbindet die beiden Gebäude. Hier können wir viel Lob aussprechen. Ein Kunstfreund kommt hier garantiert auf seine Kosten. Wir nutzen das gerne als Inspiration für neue bekloppte Ideen, die wir zuhause mal selber umsetzen können ;-). So ne Fotowand wie hier untern fänd ich ja auch schon toll. Geht auch gleichzeitig noch als Lampe durch, yeah! Und an einer kahlen, hohen, schmalen Wand fänd ichs sehrsehr g......ja. Ich zieh mir meine Kunstfreunde schon ran, ob se wollen oder nisch, hihi.






Washington hat unheimlich viele sehr gepflegte Parkanlagen, was das entspannen während eines Citytrips recht einfach macht. Wenn man nicht mehr kann oder die Hitze zu groß wird haut man sich einfach mal kurz in einen Park und läßt die Füße im Wasser baumeln. Und diese Foodtrucks findet ihr  auch überall.....für was schnelles auf die Hand perfekt!





Weiter gings dann die Constitution Av hoch Richtung Weißes Haus. Das wollten die Jungs natürlich unbedingt sehen. Auf dem Weg kamen wir noch am Washington Monument vorbei, das zu Ehren des ersten amerikanischen Präsidenten, George Washington, bis 1884 errichtet wurde. Es war in der Planungszeit und kurze Zeit nach seiner Vollendung bis zur Fertigstellung des Eifelturms 1889 das höchste Gebäude des Welt. Davor war es der Kölner Dom. Wußtet ihr das!? ich wußte immer schon Köln ist was Besonderes ;-D!




So und dann gings direkt zum Weißen Haus. Ich war relativ überrascht, wie einfach und nah man als Tourist doch an das Gebäude heran kann. Die faszinierende Masse an nervösen Men in Black, also Sicherheitsleuten, die im 5 Minutentakt in dicken, vermutlich gepanzerten Wagen auf den Straßen davor auf und ab fuhren, hat mich nicht verwundert. Und auch die ganzen Betonabsperrungen nicht. Und auch nicht die Wachhäuschen. Und die Klappstraßensperren. Das war schon echtes Präsidentenundwichtigstermannderwelt-Feeling pur. Wahrscheinlich waren die Hälfte der vermeindlichen Touristen gar keine "echten Touris" sondern getarnte Sicherheitsbeamte ;-D. Wer weiß. Wie es der Zufall wollte, gabs gerade zu der Sekunde als wir dort aufschlugen auch direkt dicken Staatsbesuch. Kein Witz! Seht die Fotos! Da standen so Trötenheinis aufm Balkon und immer wenn eine neue schwarze Limousine vorfuhr, dudelten die irgend sonen Tusch. Das war schon schwer cool und die Jungs waren sehr beeindruckt. Ich habe echt überlegt, ob ich das Tele-Foto vom Weißen Haus hier auf dem Blog einstelle. Nicht, dass ich da nachher irgendeine völlig geheime Sache drauf hab und mir die NSA den Blog zumacht. Wisster Bescheid ;-S.







Anschließend liefen wir dann noch ein wenig durch die die verschiedenen Parks die Washington so zu bieten hat. Überall steht da Kunst rum. Spätestens daran merkt man, dass man in der Hauptstadt ist.







Erzählte ich eigentlich schon, wo wir in Washington wohnten und speisten? Von diversen Burgerläden, die insbesondere ich nach kurzer Zeit in Amerika nicht mehr sehen konnte, die aber schon allein wegen der Jungs immer wieder unvermeidbaren Ziel auf unserem Roadtrip waren, verschlug es uns hier in Washington verschärft oft nach Georgetown, einem schicken Wohnviertel in dem man - sehr unüblich für Amerika - super bummeln, shoppen und was anderes als Burger zu sich nehmen kann. Die Hauptstraße ist die M St NW, was sich erstmal anhört wie ein dusseliger Code und nicht wie ein Straßenname, es ist aber wirklich richtig. Hier findet man die schönsten Geschäfte mit toller und exclusiver Ware, aber auch einen meiner Lieblingsläden...TK Maxx. Hahaha...nennt mich bekloppt, aber ich wollte unbedingt mal sehen, wie der in Amerika so aussieht. Und siehe da. Was ein Wunder! Glaubts oder glaubts nicht, aber die haben da fast die gleichen Sachen wie hier. Importieren amerikanischen Kuchenformen ist also überflüssig. Wer hätte das gedacht! Und nur so nebenbei...hahahah.....den New Yorker TK Maxx war ich auch besuchen....hahahah....ich find mich grad selbst total bescheuert!






Eine echte Empfehlung fürs Wohnen in Washington habe ich auch noch für euch. Ich scheue mich wirklich nicht das zu empfehlen, weil wir auf unserer Amerikareise vieles gesehen haben, aber nicht alles war gut. Aber auch hierzu werde ich bei den New York Posts, wo wir unseren persönlichen Supergau mit Happyend erlebten, was ausführlicher erzählen.

Hier unten seht ihr das Apartment von Sara und Sergej, das auch ziemlich zentral gelegen ist. Das ganze Haus ist gerade mal 2 Jahre alt, sie hat es mit ihrem Mann selbst gebaut. Sara hat schon in ihrem alten Haus über airbnb vermietet und besitzt viel Erfahrung. Das Apartment selber ist passend für bis zu 8 Personen und ist wirklich top in Schuss mit einem superschönen Bad und einer hervorragenden Küchenausstattung! Sara und ihr Mann sind wirklich irre nett und blieben selbst dann noch locker, als wir mit einem angekokelten Toast um Haaresbreite eine Feuerwehreinsatz provoziert hätten. Zur Strafe waren wir dann alle taub vom Feuermelder. Und Ü 2.0 erlitt zusätzlich fast noch einen Beinahe Herzkasper, weil der Spuk gerade losging als er gemütlich und verschlafen in der Frühe duschte.....;-D.......ich sage nur Piiiiiiieeeep...."Please leave the house!"...piiiiieeep........"Please leave the house!"......piiiieeeeeepppp......"Please leave the house!". Amerikanische Feuermelder sprechen nämlich auch noch. Die Ruhe von Sara erklärte sich dann später, als sie uns erzählte, dass die Feuerwehr hier nicht einfach so kommt, sondern vorher mal anruft. Ja da wirste doch verrückt!!! Stell sich einer das vor, du sitzt halb gegrillt in deinem Haus und die Feuerwehr ruft erstmal an, obs recht wäre, wenn sie jetzt kommen. Tsssss. Da lob ich mir Deutschland. Auch wenns gelegentlich mal dadurch teuer werden kann.




Freut euch auf New York! Da gehts als nächstes hin!



Montag, 25. Januar 2016

Jedes Jahr im Januar wieder neu ;-D.......die Geburtstagssause für Ü 3.0! Einladungen für die Übernachtungsparty

Liebe Leser! Es ist schon wieder Januar und damit auch Geburtstagssausenzeit für den kleinsten Ü! Und als hätten wir das nicht schon neunmal gehabt, jau.....diese Woche ist es das zehnte Mal. "Mama, ich werd jetzt zweistellig!". Hoha!

Im Rahmen der Entscheidungsfindung, welcher Geburtstag denn nun so gewünscht ist, kamen zu meinem Bedauern unterm Strich leider nur die üblichen Partyideen auf den Tisch. Na obwohl ein wenig cool muss es inzwischen aber auch schon sein. Und was Außerhäusiges bitte schön auch. Zu stark von Mama organisierte Geburtstage sind dagegen leider out, auch wenn Mama das Sch.....äh doof findet ;-D. Aber ich bin ja schon groß und halt das aus. Hier ist selbstverständlich das Geburtstagskind der Chef. Nachdem ich Paintball (also für Kinder das, gibts in Holland umme Ecke, irgendwie mag ich aber diese Schießereien nicht und schon gar nicht bei 10jährigen), langweiliges Fußballkicken, in einer von diesen an Stinkfußklima kaum mehr zu überbietenden Ekelhallen (Boah und vor allem hatten wir das auch schon 3856784 Mal!), Kart fahren (Susanne! Nein! Der hat das echt mitbekommen! Hier ists aber leider zu teuer.) und ein Besuch einer dieser monströsen Kindergummizellen mit dem heimelig, vorgeschobenen Namen "Spieleparadies" abgebügelt hatte, blieben wir auf einem Kinobesuch mit anschließender Übernachtungsparty hängen. Irgendwie ja so gar nicht ausgefallen und bekloppt wie ichs mir ja regelmäßig wünsche, aber so ist das eben. Und was die Abhaltung einer Übernachtungsparty angeht, war die Begeisterung, dass sie nun endlich stattfindet, geradezu überschäumend!

Denn.

Wir haben da einschlägige Erfahrung gesammelt. Zumindest auf dem Jungenssektor (Ich hörte im Mädchenbereich läuft das anders ab!). Unsere Ersterfahrung sammelten wir bei  Ü1.0 (wie sollte es anders sein), der anläßlich seines 12 Geburtstags mit sagenhaften 12 Freunden bei uns im Keller nächtigte. Obwohl wir, clever wie wir ja doch damals auch schon waren, die größtmögliche, innerhäusige Distanz (letzter Kellerraum hinten durch mit geschlossener Türe und Dachgeschossraum mit geschlossener Türe) zwischen uns schlafwillige Eltern und Restgeschwister und das ausflippende Übernachtungspartyvolk im Keller brachten, sind 10 Nächte mit einem kolikengeschüttelten Säugling blanker Urlaub und Erholung gegen EINE solche Nacht.

Wir lernten dadurch: 12jährige wollen bei einer Übernachtungsparty auch noch nicht um 3,4,5 und auch nicht um 6 Uhr und auch noch nicht mal eine halbe Stunde überhaupt schlafen und haben dummerweise aufgrund der aufkeimenden Kräfte der kommenden Mannwerdung auch die Power dazu. Fazit unsererseits: So ne Übernachtungsparty muss listigerweise stattfinden, bevor die Jungs derartige Ausdauer entwickeln, will sagen, spätestens mit 10.

So geschah es dann auch bei Ü 2.0 und ich muss sagen: "Geht doch!" Einer wollte sogar alleine schlafen, weils ihm zu laut war ;-DDDD.

Also! Höret auf meine Worte ;-)!





Für die Einladung mußte der MiniÜ erstmal sein Model- und Schauspielertalent unter Beweis stellen, denn ich brauchte ein Foto, auf dem er schläft. Mit oder ohne Bär. Er wollte mit ;-)! Das hab ich 10 mal beim Fotoshop um die Ecke abgezogen und auf ein Stück Karton geklebt und ein wenig zurechtgeschnitten.




Dann habe ich kleine Stoffsäckchen genäht, in die die Fotokartons eingesteckt werden. Zum Glück hab ich immer viele Stoffreste im Keller.





Ich hatte für die Kinder kleine Taschenlampen bestellt, die ich in einer eingeschlagenen Lochöse unten an der "Bettdecke" befestigt habe. Die Lochöse hat auch gleichzeitig den Effekt, dass die Decke nicht abrutschen kann und alles schön zusammenbleibt.





Um den Text der Einladung lesen zu können, muss man nur die "Bettdecke" zurückschieben und schon sieht man den Text auf der Rückseite.





So  na dann hoffen wir mal, dass die Schätzchen die Nacht auch irgendwann mal ein Auge zukriegen. Oder wenigstens ich ;-S. Einen Tag später findet dann schon die nächste Kidsparty bei einem Freund statt. Alles im Namen eines frühkindlichen Stressresistenztests vom Schicksal so eingefädelt. Oder hat die Mutter den Termin womöglich nur gewählt in Spekulation darauf, dass die Kinder dann eh schon platt sind ;-D........listiglistig so Mütter! Warum bin ich nicht drauf gekommen direkt nach einer anderen Party zu feiern???? Mistmistmist ;-D!!!! 

Also liebe Leser.......bleiben Sie gespannt, wie Ü3.0 und der Rest der Mannschaft die Tage so durchhält! Ich werde berichten ;-).


Noch ausgeschlafene Grüße!


Material:

Foto mit schlafendem Kind
Pappe
schwarzer Stift
Stoffreste für Säckchen ("Bettdecke")
Einschlagösen